Die Abkürzung GPRS steht für General Packet Radio Service und bezeichnet ein Verfahren zur Datenübertragung in Mobilfunknetzen. Dabei wird die Datenübertragung nicht, wie bei der Sprachübertragung verbindungsorientiert, sondern paketorientiert realisiert. Dies schlägt sich auch im Abrechnungsverfahren nieder. Zahlt man bei Handytelefonaten üblicherweise für eine Gesprächsdauer, so wird bei der paketorientierten Datenübertragung gewöhnlich die Datenmenge berechnet.

Die maximal mit GPRS erreichbare Datenübertragungsrate liegt in der Regel unter 60 kbit/s. Dies ist auch der Grund, warum GPRS stark an Bedeutung verloren hat. Neuere Übertragungsverfahren im UMTS- oder LTE-Standard ermöglichen mittlerweile Geschwindigkeiten von mehreren Megabit pro Sekunde und haben die GPRS Technik größtenteils abgelöst.