Aus dem „Global State of LTE Report“

Aus dem „Global State of LTE Report“

Auf der Basis des kleinen Tool OpenSignal, das unauffällig die vorhandene Netzstärke von Smartphone-Anwendungen ermittelt, wurde jetzt eine Studie erstellt, in der vordergründig die weltweit tätigen LTE-Netze analysiert wurden.

Auf der Basis des kleinen Tool OpenSignal, das unauffällig die vorhandene Netzstärke von Smartphone-Anwendungen ermittelt, wurde jetzt eine Studie erstellt, in der vordergründig die weltweit tätigen LTE-Netze analysiert wurden.

Die Studie basiert auf rund drei Millionen einzelner Daten, die aus allen Ländern der Welt zusammengetragen wurden.

Geschwindigkeitsvergleich

Gegenwärtig sind in 62 Ländern aktive LTE-Netze vorhanden, während in weiteren etwa 20 deren deren Ausbau geplant wird. Diese Zahlen belegen, welch rasante Entwicklung der Ausbau von LTE-Netzen, der im Jahr 2010 in Schweden und Norwegen begann, im Verlauf von gerade einmal drei Jahren genommen hat.

Die in den einzelnen Ländern ermittelten Geschwindigkeiten hängen einerseits von der Verteilung der Netzanwender in diesen Ländern, wie beispielsweise der Anzahl großer Ballungsgebiete aber auch von der Netzqualität der jeweiligen Betreiber ab.

Der Blick auf die gemessenen Durchschnittsgeschwindigkeiten zeigt, das Schweden als erster LTE-Anwender mit 22,1 Mbit/s die Spitzenposition einnimmt. Gefolgt von Hongkong mit 19,6 Mbit/s folgen mit relativ geringen Abständen Dänemark, Kanada, Australien und Südkorea. Platz sieben in der ermittelten Rangfolge nimmt Deutschland mit 14 Mbit/s ein.

Hinter den Erwartungen zurück bleiben dagegen die USA und Japan, die lediglich Durchschnittsgeschwindigkeiten von 9,6 Mbit/s beziehungsweise 7,1 Mbit/s erzielen. Weltweit wird ein Schnitt von 10,4 Mbit/s erreicht.

Vergleich der Funkstandards

Aufschlussreiche Ergebnisse zeigt ebenfalls der in der Studie enthaltene Vergleich der durchschnittlichen Download-Geschwindigkeiten bei Verwendung der gebräuchlichen Funkstandards.
Mit WiFi werden 3,2 Mbit/s erzielt. 3G-Netze lassen 1,5 Mbit/s zu, HSPA+ bringt es auf 3,4 Mbit/s und LTE wie bereits angeführt auf 10,4 Mbit/s.

Diese enorme Verbesserung der erreichbaren Geschwindigkeiten, die außerdem mit einer deutlichen Reduzierung der vorhandenen Latenzzeiten einhergeht, wird den Ausbau der LTE-Netze und die Produktion LTE-fähiger Smartphones in den nächsten Jahren weiter beschleunigen.