Jolla stellt sein erstes Smartphone vor

Jolla stellt sein erstes Smartphone vor

Das von finnischen Jungunternehmern gegründete und einige ehemalige Nokia-Mitarbeiter beschäftigende finnische Unternehmen „Jolla" hat am 20. Mai sein erstes Smartphone vorgestellt.

Das von finnischen Jungunternehmern gegründete und einige ehemalige Nokia-Mitarbeiter beschäftigende finnische Unternehmen „Jolla“ hat am 20. Mai sein erstes Smartphone vorgestellt.

Dessen ursprüngliche Planung basiert auf dem nicht weitergeführten quelloffenen Betriebssystem MeeGo, das auf der Basis von Linux gemeinsam von Nokia und Intel entwickelt wurde. Von Jolla weiterentwickelt trägt es nun als ebenfalls offenes Betriebssystem den Namen „Sailfish OS“.

Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen

Das bis zum Jahresende in einigen Ländern, darunter auch in Deutschland auf dem Markt erscheinende Smartphone soll 399 Euro kosten. Ausgestattet sein wird es mit einem 4,5-Zoll-Display, einem Dual-Core-Prozessor, einem 16-GByte-Speicher, der über microSD bis zu 64 GByte erweiterbar ist, einer 8-Megapixel-Kamera und einem wechselbaren Akku.
Dazu soll das Pioniergerät von Jolla auch einen LTE-Chip enthalten.

Neuheit „Wechselcover“

Die Rückfront des Jolla-Smartphones, als „The Other Half“ bezeichnet, wird auswechselbar gestaltet und soll in Verbindung mit dem Betriebssystem zu individuell wählbare Anpassungen führen. Als solche werden Systemfarben, Designthema und Anwendungsfavoriten genannt. In Verbindung mit einem Wechsel der Rückenabdeckung wird gleichzeitig die Systemumgebung des Anwenders verändert.

Über die Bedienoberfläche des Gerätes wird eine Bedienung mittels Gesten möglich sein. Auch soll darüber die Anwendung bereits erprobter Android-Apps ermöglicht werden.

Inwieweit das mit dem offenen Betriebssystem Sailfish OS arbeitende Gerät, das neben einigen anderen der gleichen Art bereits auf dem Mobile World Congress 2013 angekündigt wurde, die Erwartungshaltung nach einer Angebotserweiterung preisgünstiger Smartphones, die auch in den sogenannten Schwellenländern zum Einsatz kommen könnten, erfüllen wird, wird sich mit dem praktischen Einsatz des Smartphones beweisen müssen.