Bundesweite Messungen elektromagnetischer Felder

Bundesweite Messungen elektromagnetischer Felder

Es sind sicher nicht wenige Bürger, die sich Gedanken oder gar Sorgen über die Auswirkung der dabei entstehenden Strahlungen machen, wenn sie die Nachrichten über die rasch zunehmende Anzahl von Mobilfunkanlagen verfolgen. Grund ihrer Sorge sind die dabei entstehenden elektromagnetischen Felder, die weder sicht- noch hörbar sind, jedoch im Verdacht stehen, ab einer bestimmten Stärke negativ auf den menschlichen Organismus zu wirken.

Es sind sicher nicht wenige Bürger, die sich Gedanken oder gar Sorgen über die Auswirkung der dabei entstehenden Strahlungen machen, wenn sie die Nachrichten über die rasch zunehmende Anzahl von Mobilfunkanlagen verfolgen. Grund ihrer Sorge sind die dabei entstehenden elektromagnetischen Felder, die weder sicht- noch hörbar sind, jedoch im Verdacht stehen, ab einer bestimmten Stärke negativ auf den menschlichen Organismus zu wirken.

Sicherheit durch Transparenz – LTE auf dem Prüfstand

Unter diesem Motto ist die Durchführung einer bundesweit durchzuführenden Messreihe in Vorbereitung, bei der in allen Bundesländern jeweils an etwa 80 Messpunkten im Umfeld von LTE-Funkmasten Feldmessungen vorgenommen werden. Die Messungen werden vom Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IZMF) durchgeführt und erfolgen in Zusammenarbeit mit Bund und Ländern. Letztere erhielten auch die Möglichkeit, Vorschläge für Messpunkte einzubringen. Dabei werden für das Messergebnis nicht nur die LTE-Funksignale berücksichtigt, sondern auch die eventuell vom gleichen Funkmast ausgestrahlten GSM- und/oder UMTS-Signale. Gleichzeitig wird bei der Auswahl der Messorte der räumlichen Nähe zu bebauten Gebieten besondere Beachtung geschenkt.

Wie die Geschäftsführerin des IZMF Dagmar Windisch in diesem Zusammenhang erklärte, handelt es sich bei der ab September 2012 durchgeführten bundesweiten Messreihe um eine rein präventive Maßnahme. In deren Ergebnis soll die konsequente Einhaltung der in Deutschland vorgegebenen Grenzwerte überprüft werden, die weit unter den international gültigen Werten liegen.

Die Messmethodik

Mit dem Einsatz der „Schwenkmethode mit Hochrechnung auf den maximalen Betriebszustand der Anlage“ findet eine Messmethode Anwendung, mit der der „schlimmste Fall“, der am jeweiligen Messpunkt auftreten kann, simuliert wird. Damit wird das tatsächliche Messergebnis immer auf das nur selten in der Realität auftretende erreichbare Maximum hochgerechnet.

Da zusätzlich zu den bereits aufgeführten Mobilfunkstandards auch weitere Immissionen im Frequenzbereich von 100kHz bis 3 GHz bei den Messungen und der Bildung von Vergleichswerten berücksichtigt werden, sind Messergebnisse von hoher Aussagekraft zu erwarten.

Nach Beendigung der Messungen können diese unter www.izmf.de heruntergeladen werden.