Bewegung auf dem Smartphone-Markt

Wachstum hält an

Während seit nunmehr einem Monat Apples iPone 4S den Absatz auf dem Smartphone-Markt zu beherrschen scheint, sprechen die veröffentlichten Zahlen für das zurückliegende dritte Quartal dieses Jahres eine andere Sprache. Wie das Marktforschungsunternehmen IDC berichtet, konnte Samsung mit seinen Smartphones die Marktführerschaft auf dem Smartphone-Markt erlangen und den Hersteller Apple damit auf Platz zwei verweisen.

Wachstum insgesamt hält an

Wachstum hält an

Insgesamt sollen nach Angaben von IDC im dritten Quartal 2011 118,1 Million Geräte verkauft worden sein, wobei diese Zahl auf ein langsameres Wachstum als bisher schließen lässt. Beeinflusst könnte das Ergebnis aber davon sein, dass im dritten Quartal das Kaufverhalten vor allem der Apple-Kunden in Erwartung des iPhone 4S deutlich eingeschränkt war.

Fakt bleibt jedoch, dass Samsung mit 23,6 Millionen verkaufter Geräte einen Marktanteil von 20 Prozent erreicht hat und damit Apple mit nur 17,1 Million verkaufter Smartphones und einem Marktanteil von 14,5 Prozent klar auf den zweiten Rang verdrängt hat. Noch im vorigen Quartal hatte Apple mit 19,1 Prozent Marktanteil das Feld vor Samsung angeführt. Auf den weiteren Plätzen folgen Nokia mit 14,2 Prozent, HTC mit 10,8 Prozent und der Blackberry-Hersteller RIM mit 10 Prozent jeweiligem Marktanteil.

Ursachenforschung

Während Apples „Einbruch“ mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Warten der Kunden auf das iPhone 4S zu tun hat, scheint der Vormarsch von Samsung vor allem auf das Betriebssystem und die freie Software-Plattform Android zurückzuführen zu sein. Immerhin gelang Samsung mit Android eine Steigerung seines Marktanteils innerhalb eines Jahres von 8,8 auf 20 Prozent. Nokia, als einstiger klarer Marktführer erhofft sich dagegen mit der künftigen Anwendung des Microsoft Betriebssystems Windows Phone eine neue Belebung seines Smartphone Absatzes.

Dagegen konnte HTC als ein weiterer Android-Partner von dessen Anwendung bereits profitieren. Die einst recht verbreiteten Blackberrys von Research In Motion scheinen sich zu einem Auslaufmodell zu entwickeln.