Downlink
Downlink heißt die Richtung vom Netz zu dir. Hier steht, warum sie im Mobilfunk die schnelle Richtung ist und wovon ihr Tempo abhängt.
Stand:
Der Downlink ist im Mobilfunk die Übertragungsrichtung vom Funkmast zu deinem Gerät. Die Gegenrichtung heißt Uplink. Die Begriffe stammen aus der Funktechnik; geht es um den Datenfluss eines ganzen Internetanschlusses, spricht man meist von Downstream und Upstream.
Warum der Downlink schneller ist
Die meisten Menschen laden viel mehr herunter, als sie hochladen: Videos, Webseiten, Updates. Die Netze sind deshalb so gebaut, dass der Downlink mehr Kapazität bekommt. Bei LTE mit getrennten Frequenzen für beide Richtungen (FDD, siehe Duplexverfahren) sind die Blöcke zwar gleich breit. Der Mast sendet aber mit viel mehr Leistung und mehr Antennen als dein Router, und mehrere Frequenzen lassen sich im Downlink leichter bündeln. Bei 5G auf 3,6 GHz teilen sich beide Richtungen eine Frequenz im Zeitwechsel (TDD), und die Betreiber geben dem Downlink etwa drei Viertel der Zeit.
Das Ergebnis siehst du in jedem Speedtest: 100 Mbit/s im Downlink und 20 Mbit/s im Uplink sind über LTE ein typisches Verhältnis.
Was den Downlink bei dir bremst
Drei Dinge bestimmen, wie viel im Downlink bei dir ankommt. Erstens die Signalqualität: Je stärker und sauberer das Signal, desto dichter kann der Mast die Daten packen (QAM). Zweitens die verfügbaren Frequenzbänder und ihre Breite. Drittens die Zahl der Nutzer in deiner Funkzelle, denn der Downlink einer Zelle ist ein geteiltes Medium.
Am ersten Punkt kannst du selbst etwas tun: Ein besserer Standort für den Router oder eine Außenantenne heben die Signalqualität oft spürbar. Wie das geht, steht unter Empfang verbessern.