Downstream

Der Downstream ist die Zahl, die in jedem Tarif zuerst steht. Hier steht, was sie bedeutet und wie du sie bei Mobilfunk richtig liest.

Stand:

Der Downstream ist der Datenfluss aus dem Internet zu dir, und seine Geschwindigkeit ist die Download-Rate deines Anschlusses. Sie wird in Mbit/s angegeben und steht in jedem Tarif an erster Stelle. Die Gegenrichtung, vom Haushalt ins Netz, heißt Upstream.

Fast alle Anschlüsse für Privatkunden sind asymmetrisch: viel Downstream, wenig Upstream. Ein DSL-Anschluss mit 100 Mbit/s im Downstream hat 40 Mbit/s im Upstream, ein Kabelanschluss mit 1000 Mbit/s oft nur 50. Bei Glasfaser ist der Abstand meist kleiner. Und im Mobilfunk liegt der Upstream typischerweise bei einem Fünftel bis einem Zehntel des Downstreams.

Downstream über LTE und 5G

Bei Festnetzanschlüssen ist der Downstream ziemlich fest. Die Leitung gehört dir allein bis zum Verteiler, und was im Vertrag steht, kommt in der Regel an. Beim Mobilfunk teilst du dir die Funkzelle mit allen, die gerade dort surfen. Dein Downstream schwankt deshalb mit der Tageszeit und mit dem Empfang. Tarife nennen ihn als „bis zu“-Wert.

Als grobe Orientierung, Stand Oktober 2026: Über LTE kommen in einer gut versorgten Zelle 30 bis 150 Mbit/s an, über 5G auf 3,6 GHz mehrere hundert. Am Rand einer Zelle oder hinter dicken Wänden kann es auch bei 5G auf 10 Mbit/s fallen. Wie viel du wirklich brauchst, steht unter Bandbreite.

Downstream messen

Ein Speedtest im Browser zeigt den Downstream in Sekunden. Für einen ehrlichen Wert miss am Router per LAN-Kabel, nicht über WLAN, und zu verschiedenen Tageszeiten. Liegen die Werte am Abend dauerhaft weit unter dem Mittag, ist die Zelle ausgelastet, und ein anderer Netzbetreiber kann an deinem Ort schneller sein. Welche Netze dort senden, zeigen die Ortsseiten; die Funkseite der Strecke erklärt der Eintrag Downlink.