Bandbreite

Bandbreite meint im Alltag, wie viele Daten pro Sekunde durch deinen Anschluss passen. Hier steht, wie viel du brauchst und was Mobilfunk liefert.

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Mit Bandbreite ist im Alltag die Datenrate gemeint: wie viele Bits pro Sekunde ein Anschluss überträgt, angegeben in Mbit/s oder Gbit/s. Techniker unterscheiden davon die Bandbreite eines Funksignals in Megahertz, also wie breit der genutzte Frequenzblock ist. Beides hängt zusammen. Je breiter der Block, desto mehr Daten passen hindurch.

Ein LTE-Träger ist bis zu 20 MHz breit. 5G auf 3,6 GHz nutzt Blöcke von 50 bis 100 MHz, und genau daher kommt das höhere Tempo. Bündelt ein Netz mehrere Träger (Carrier Aggregation), addieren sich die Breiten.

Wie viel Bandbreite du zuhause brauchst

Ein Videostream in HD braucht etwa 5 Mbit/s, in 4K um die 15 bis 25 Mbit/s. Videokonferenzen kommen mit wenigen Mbit/s aus, brauchen aber einen stabilen Upstream und eine kurze Latenzzeit. Für einen Haushalt mit zwei, drei Leuten, die gleichzeitig streamen und arbeiten, reichen 50 Mbit/s im Downstream in aller Regel.

Bandbreite über Mobilfunk

Beim Festnetz bekommst du die gebuchte Bandbreite ziemlich verlässlich. Beim Mobilfunk teilst du die Kapazität deiner Funkzelle mit allen anderen, die gerade dort surfen. Abends ist es deshalb oft langsamer als morgens, und die Angabe „bis zu 300 Mbit/s“ im Tarif ist eine Obergrenze, keine Zusage.

Manche Tarife für zuhause sind zudem auf eine feste Höchstgeschwindigkeit begrenzt, die unter dem liegt, was das Netz schaffen würde. Das schützt die Zelle vor einzelnen Vielnutzern. Mit einer Drosselung nach verbrauchtem Volumen hat das nichts zu tun. Welche Tarife welche Grenze haben, siehst du im Tarifvergleich.