HSPA

HSPA war die schnelle Ausbaustufe von UMTS. Hier steht, was dahintersteckt und was davon heute übrig ist.

Stand:

HSPA (High Speed Packet Access) ist der Sammelbegriff für die beiden Beschleuniger des UMTS-Netzes: HSDPA für den Download und HSUPA für den Upload. Auf dem Handy stand dafür meist „H“, für die Weiterentwicklung HSPA+ „H+“.

Von HSPA zu HSPA+

Ab 2006 rüsteten die deutschen Netzbetreiber ihre UMTS-Masten mit HSPA aus. Damit waren im Download 7,2 und bald 14,4 Mbit/s drin, im Upload bis zu 5,8 Mbit/s. HSPA+ legte nach: dichtere Modulation (64-QAM), MIMO und zwei gebündelte Träger. Das ergab bis zu 42 Mbit/s im Download.

Für das Internet zuhause war HSPA eine Brücke. Wo kein DSL lag, war ein UMTS-Stick um 2010 oft die einzige Alternative zu ISDN oder Satellit. Die Zellen waren aber klein und schnell voll, und die Latenz lag weit über der einer Leitung.

HSPA heute

In Deutschland gibt es kein HSPA mehr. Telekom und Vodafone schalteten 3G Mitte 2021 ab, o2 am 30. Dezember 2021. Die Frequenzen nutzen jetzt LTE und 5G, die beide schon in der Grundausstattung schneller sind als HSPA+ je war.

Zeigt ein altes Gerät nur noch „E“ oder „G“, fällt es aufs GSM-Netz zurück. Für Internet zuhause taugt das nicht mehr. Welcher Router heute passt, liest du unter LTE-Hardware und 5G-Router.