Volumen
Bei Internet über Mobilfunk ist das Datenvolumen die erste Frage beim Tarif. Hier steht, wie viel du brauchst und was nach dem Verbrauch passiert.
Stand:
Datenvolumen ist die Menge an Daten, die über einen Anschluss läuft, gemessen in Megabyte (MB) und Gigabyte (GB). Gezählt werden Download und Upload zusammen. Teilst du das Volumen durch die Zeit, ergibt sich die Übertragungsrate in Mbit/s, also die Bandbreite.
Wie viel ein Haushalt verbraucht
An einer Leitung zählt niemand mit, im Mobilfunk sehr wohl. Grobe Werte:
- eine Stunde Video in HD: etwa 1,5 bis 3 GB, in 4K 7 GB und mehr
- eine Stunde Videokonferenz: etwa 1 GB
- ein großes Spiel herunterladen: 50 bis über 100 GB
- Surfen, Mails, Musik: wenige GB im Monat
Ein Haushalt, der abends streamt, kommt schnell auf 150 bis 300 GB im Monat, mit Kindern und Konsole auch auf mehr. Ein Handytarif mit 20 GB reicht dafür nicht.
Volumen bei Zuhause-Tarifen über LTE und 5G
Tarife ohne Volumengrenze gibt es heute in allen großen Netzen. Die eigenen Zuhause-Tarife sind meist an eine Adresse gebunden und auf einen stationären Router zugeschnitten. Manche begrenzen stattdessen das Tempo, etwa auf 50 oder 100 Mbit/s, oder behalten sich vor, bei Überlastung der Zelle zu bremsen.
Tarife mit festem Volumen gibt es weiter, oft günstiger. Ist das Volumen verbraucht, wird bis zum Monatsende gedrosselt, siehe Drosselung. Für einen Zweitwohnsitz oder als Überbrückung bis zum Glasfaseranschluss kann das genügen. Als Hauptanschluss für eine Familie eher nicht.
Schau in den ersten Monaten in die Verbrauchsanzeige des Routers, dann weißt du, was du wirklich brauchst. Tarife mit und ohne Volumengrenze stehen im Vergleich.