LTE-Advanced
LTE-Advanced ist die Ausbaustufe von LTE, die heute in den Netzen Standard ist. Hier steht, was sie kann und was dein Router dafür braucht.
Stand:
LTE-Advanced ist die Weiterentwicklung von LTE, festgelegt ab 3GPP Release 10. Auf Smartphones und Routern steht dafür oft „LTE+“ oder „4G+“. Die nächste Stufe heißt LTE-Advanced Pro.
Was LTE-Advanced anders macht
Drei Werkzeuge sind es vor allem. Mit Carrier Aggregation bündelt das Netz mehrere Frequenzbänder zu einer Verbindung, etwa 800, 1800 und 2600 MHz. Mit MIMO senden und empfangen Mast und Router über mehrere Antennen gleichzeitig. Und eine dichtere Modulation (256-QAM) packt mehr Bits in jedes Funksignal, wenn der Empfang gut ist.
In Deutschland startete die Telekom 2014 mit 300 Mbit/s, Vodafone zeigte ab 2016 bis zu 500 Mbit/s an ausgewählten Orten. Gigabit-LTE gab es in Tests, im Alltag ist es selten geblieben, weil die Netzbetreiber ihre neuen Frequenzen in 5G stecken.
Was das für dein Internet zuhause heißt
LTE-Advanced ist heute an fast jedem Mast aktiv. Ob du davon etwas hast, entscheidet dein Router. Seine LTE-Kategorie legt fest, wie viele Bänder er bündeln kann: Ein Gerät der Kategorie 4 nutzt in der Regel nur ein Band, eines der Kategorie 6 schon zwei, ab Kategorie 12 oder 16 sind es drei und mehr, dazu 4x4 MIMO.
Gerade in Lagen mit mittlerem Empfang zahlt sich das aus, weil der Router auf mehreren Bändern Kapazität einsammelt statt sich auf eines zu verlassen. Worauf du beim Kauf achten solltest, steht unter LTE-Hardware.